Die Wahrnehmung internationaler Verantwortung als Lehre aus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Regionalleitung Nord

Datum
04.09.2017 - 08.09.2017

Veranstaltungsort
München



Sicherheitspolitisches Seminar
in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr für Soldaten und politisch Interessierte in München

Teilnehmerbeitrag:

350,00 Euro bei Unterbringung im Doppelzimmer
470,00 Euro bei Unterbringung im Einzelzimmer

Unterkunft:

Hotel Andra, Goethestr. 38, 80336 München

Seminarleitung:

Michael Simmert, Regionalleiter asg-Nord

Zielstellung:

Wie ist das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland entstanden? Welche Erfahrungen und Lehren wurden aus der deutschen Geschichte gezogen? Zur Beantwortung dieser Fragen eignet sich München als ein Lernort von zentraler Bedeutung. Nach der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkrieges und bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen 1919 entwickelte sich München zum Gründungsort und zur „Hauptstadt“ der nationalsozialistischen Bewegung. Das Münchner Abkommen von 1938 leistete den nationalsozialistischen Weltherrschaftsplänen Vorschub und ebnete den Weg in den Zweiten Weltkrieg. Aus den Zerstörungen erwuchs ein neues München, das seine Rolle als demokratisches Gemeinwesen neu bestimmte. Im nahegelegenen Alten Schloß von Herrenchiemsee wurde das Fundament eines föderalistischen und demokratisch verfaßten Staates, der Bundesrepublik Deutschland, gelegt.

An den historischen Orten werden in dem Seminar der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität, technologischer Entwicklung und politischer Stabilität diskutiert. Welche Rolle spielen die Stadt und der Freistaat Bayern als Brücke zwischen Westeuropa und den jungen Demokratien in Südosteuropa? In den Vorträgen und geführten Besichtigungen sollen Fragen der europäischen Sicherheitspolitik angesprochen werden. Das Seminar eignet sich besonders für Soldaten der Bundeswehr. Es steht darüber hinaus jedem interessierten Bürger offen.