Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Regionalleitung Ost

Datum
01.07.2019 - 04.07.2019

Veranstaltungsort
Straßburg und Verdun



Seminar

in Kooperation mit der Bundeswehr
für politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger
(33 Teilnehmer)

Teilnehmerbeitrag:

380.- € pro TN im Doppelzimmer (12 DZ = 24 TN im DZ)
580.- € pro TN im Einzelzimmer (9 EZ)

Unterkunft:

Lagrange Apart’HOTEL – Strasbourg, 5 Boulevard du Président-Wilson, 67000 Strasbourg

Seminarleitung:

Ilka Petermann, Regionalleiterin asg Ost

Seminarziel:

Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen
Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert informieren und dabei die Anfänge, die Entwicklung
und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration thematisieren.
Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund
bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die weitere Entwicklung der
deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor
der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg
aufgezeigt werden.
Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über historische Hintergründe und den aktuellen Stand des europäischen Integrationsprozesses geben. In diesem Kontext erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der Institutionen im zusammenwachsenden Europa, insbesondere des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.
Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte als Grundlage der Integration Europas beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Politik und Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.