Ardennenoffensive, „Westeinsatz“ und die Regeln des Zweiten Weltkrieges

Ardennenoffensive, „Westeinsatz“ und die Regeln des Zweiten Weltkrieges

Wann

8. Juni 2026 - 10. Juni 2026    
0:00

Wo

Bastogne
Rte de Treves, Findel Niederauven, 2632
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Seminar

in Kooperation mit der Bundeswehr für politisch interessierte
Bürger und Bürgerinnen

vom 08. – 10.06.2026 in Bastogne
(27 Teilnehmende)

Teilnahmebeitrag:

€ 390

 

Unterkunft:

 

ibis Luxemburg Airport, Rte de Treves, 2632 Findel Niederauven

 

Seminarleitung:

 

 

Ulrich Hegner, Diplom-Pädagoge

 

Seminarziel:

 

Das Seminar thematisiert – 81 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – einen zentralen Aspekt dieser weltpolitischen Katastrophe. Unterstützt von fachlichen Experten soll in einem Mix aus Vorträgen und Führungen am historisch bedeutsamen Ort ein tiefergehender Überblick über die Endphase des Zweiten Weltkriegs an der „Westfront“, den Vormarsch der Alliierten Richtung Deutschland nach der Landung in der Normandie und das letzte „Aufbäumen“ von Waffen-SS und Wehrmacht im Rahmen der Ardennenoffensive vermittelt werden. Da die Ardennenoffensive eine Wende im Zweiten Weltkrieg darstellt, wird dieses Seminar am authentischen Erinnerungsort durchgeführt. Die Ardennen befinden sich auf dem Gebiet von Belgien. Es in Deutschland keinen vergleichbaren Erinnerungsort gibt, wird im Rahmen des Seminars diskutiert, wie die deutschen Truppen die Alliierten zum Scheitern bringen wollten und wie die Alliierten in den Ardennen das Scheitern des Nationalsozialismus voranbringen konnten. In diesen Kontext eingebettet wird die Auseinandersetzung sowohl mit den Strukturen und der Ideologie des NS-Staates. Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Die deutsche Geschichte betrachtend, wird die Tradition der Bundeswehr Thema sein. Die Tradition der Bundewehr und deren Aufgaben bzw. Bedeutung als Parlamentsarmee in einem demokratischen Deutschland soll im Gegensatz zur Funktion der Wehrmacht als Stützpfeiler eines diktatorischen Systems verdeutlicht werden. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte, der Verantwortung von Soldaten und Soldatinnen in Kriegszeiten und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Staatsbürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Ein Gespräch zur Bedeutung der Erinnerungskultur für die Bundesrepublik Deutschland ist ebenso elementar.

 

 

Anmeldung und Kontakt:

asg-ost@asgpolbi.de