Der Zweite Weltkrieg in Ostbelgien und im Westen Deutschlands

Regionalleitung Nord

Datum
11.12.2018 - 14.12.2018

Veranstaltungsort
Aachen



 

Seminar

in Kooperation mit der Bundeswehr für Soldaten und politisch
interessierte Bürger und Bürgerinnen (ca. 50 Teilnehmer)

Teilnehmerbeitrag:

€ 90,00 in Eigenverantwortung der Gruppe

Unterkunft:

Donnerberg-Kaserne

Seminarleitung:

Carsten Schmidt

Seminarziel:

Das Seminar thematisiert – 62 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – schwerpunkt-mäßig einen zentralen Aspekt dieser weltpolitischen Katastrophe. Unterstützt von wissenschaftlichen Experten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen an historisch bedeutsamen Orten ein tiefergehender Überblick über die Endphase des Zweiten Weltkriegs an der „Westfront“, den Vormarsch der Alliierten Richtung Deutschland nach der Landung in der Normandie und den sich abzeichnenden Zusammenbruch des NS-Regimes vermittelt werden. In diesen Kontext eingebettet wird die Auseinandersetzung sowohl mit den Strukturen und der Ideologie des NS-Staates als auch mit den Konsequenzen der Befreiung Deutschlands durch die vorrückenden westlichen Alliierten. Der Rückblick auf die NS-Diktatur sowie auf die Geschehnisse in den letzten Kriegsmonaten soll die Seminarteilnehmer dabei exemplarisch für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt sensibilisieren.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings richtet sie sich primär an Soldaten der Bundeswehr, denen deren Aufgaben und Bedeutung als Parlamentsarmee in einem demokratischen Deutschland im Gegensatz zur Funktion der Wehrmacht als Stützpfeiler eines diktatorischen Systems verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.