Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Regionalleitung West - asg-Bildungswerk NRW

Datum
23.11.2020 - 26.11.2020

Veranstaltungsort
Saarlouis, Verdun, Völklingen, Veckring und Luxemburg



Seminar

für Soldaten und politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen
(ca. 25 Teilnehmer)

Teilnehmerbeitrag:

€ 160,-

Unterkunft:

Graf Werder Kaserne, Wallerfanger Straße 41, 66740 Saarlouis

Seminarleitung:

N.N., asg

Seminarziel:

Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert informieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs geben sowie die weitere Entwicklung bis hin zum Aufstieg der Nationalsozialisten, dem Zweiten Weltkrieg sowie der Niederlage Deutschlands und deren Folgen für die Neuordnung Europas nach 1945 thematisieren. Darüber hinaus werden die Teilnehmer sich mit Traditionslinien europäischer Demokratie- und Wirtschaftsgeschichte auseinander setzen. Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.