Einigkeit in Freiheit. 31 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Regionalleitung Ost

Datum
25.05.2020 - 29.05.2020

Veranstaltungsort
Leipzig und Dresden



Seminar

für politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen
(20 Teilnehmer)

 

Teilnehmerbeitrag:

360 € pro TN bei Unterbringung im Einzelzimmer

Unterkunft:

Leipzig 25. – 27.05.2020: Best Western Hotel Leipzig City Center, Kurt-Schumacher-Straße 3, 04105 Leipzig (2 Nächte)
Dresden 27. – 29.05.2020: in Eigenverantwortung der Gruppe (2 Nächte)

Seminarleitung:

Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden

Seminarziel:

Die neuen Bundesländer brachten in das vereinigte Deutschland ein reiches historisches Erbe
ein. Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die
Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und
das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen
bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll beispielhaft in den Städten
Leipzig und Dresden über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die
Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder
seit der Wiedervereinigung und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren.
Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus
Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über den Umgang mit dem Erbe
der DDR vermittelt werden. Die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung seit 1989/90
und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren
Einheit Deutschlands werden erörtert.

In Leipzig setzen sich die Seminarteilnehmer unter anderem mit der Bedeutung der
Nikolaikirche für die „friedliche Revolution“ auseinander. Die Entwicklung des
Wirtschaftsstandortes Leipzig wird am Beispiel BMW und der zukunftsträchtigen
Fertigung von Elektrofahrzeugen aufgezeigt. In Dresden besuchen die Seminarteilnehmer
den Sächsischen Landtag diskutieren die aktuellen politischen Entwicklungen in Sachsen.
Das sich wandelnde Verständnis von Krieg und Militärgeschichte als Merkmal eines neuen
politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses des wiedervereinigten Deutschlands
wird im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr thematisiert.

Die Teilnehmenden sollen ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern und in die Lage versetzt
werden, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer
Verantwortung zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.