Seminar
in Kooperation mit der Bundeswehr für politisch interessierte Bürger:Innen
in Krakau vom 02.02.-05.02.2026
Teilnahmebeitrag:
€ 480 (26 TN)
Unterkunft:
IBIS Centrum Krakow , Ul. Syrokonli 2 30-102 Krakow
Seminarleitung:
Zita Steinbach
Seminarziel:
Krakau ist eine Stadt mit einer wechselvollen Geschichte von Widerstand und Vertreibung. Polen und Deutschland waren nicht nur in der Zeit des Kalten Krieges Leidesgefährten in Bezug auf historische Ereignisse und Verbündete in der Verteidigung der europäischen Werte. Daher wird auch auf das Selbstverständnis des Soldaten in Bezug auf die Verteidigung der NATO-Ostflanke eingegangen und das multinationale Arbeiten von Streitkräften in der NATO betrachtet.
Im Seminar werden die Teilnehmer vor Ort in Krakau die wechselvolle Geschichte einer europäischen Großstadt kennenlernen. Neben dem zeitgenössischen Krakau wird auch die historische Bedeutung der Stadt thematisiert. Dazu gehört beispielsweise die Geschichte von Krakau als ehemals europäische Metropole und als polnische Garnisonsstadt. Die Jüdische Geschichte wird angeschaut, da mit Krakau auch die Vernichtung der Juden im KZ Auschwitz-Birkenau verbunden ist. Das Salzbergwerk ist ein Zeugnis der Geschichte der jüdischen Zwangsarbeit. Aktuell können die Teilnehmer erfahren, wie die deutsch-polnische Zusammenarbeit gestaltend auf Europa wirken kann.
Die am Seminarteilnehmenden erfahren aktuelles zur polnischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie bearbeiten das Thema: Deutsch-polnische Beziehungen. Neben aktuellen Fragen werden auch Fragen der deutsch-polnischen Geschichte thematisiert. Die Beschäftigung mit der Vernichtung der Juden in Europa ist das Fundament des Seminars. Der Aspekte der Bedeutung Krakaus für Europa werden betrachtet.
Das Seminar soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern und am Diskurs über Fragen deutsch-polnischer und damit europäischer Geschichte aktiv zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Ein multiperspektivischer Ansatz soll es ermöglichen, dass die deutschen Teilnehmer aktuelle Themen der polnisch-deutschen Politik reflektieren.
Dabei werden auch Fragen der aktuellen internationalen Politik diskutiert.
Anmeldung und Kontakt:
asg-ost@asgpolbi.de
