München – bayerische Landeshauptstadt im Schnittpunkt der Geschichte

Regionalleitung Ost

Datum
26.10.2020 - 29.10.2020

Veranstaltungsort
München und Berchtesgaden



Seminar

in Kooperation mit der Bundeswehr für politisch interessierte
Bürger und Bürgerinnen (24 Teilnehmer)

Teilnehmerbeitrag:

295.- € pro Teilnehmer im Einzelzimmer

 

Unterkunft:

26. – 28.10.2020 München: in Eigenverantwortung der Gruppe

28. – 29.10.2020: AMBER HOTEL BAVARIA, Am Münster 3, 83435 Bad Reichenhall

Seminarleitung:

Carsten Schmidt, Ibbenbüren

 

Seminarziel:

Wenige Orte sind mehr mit der Erinnerung an die Zeit des “Dritten Reiches” verbunden als München, die “Hauptstadt der Bewegung”. An authentischen Orten soll der Frage nachgegangen werden, was die Faszination der nationalsozialistischen Diktatur ausgemacht hat und wie der Aufstieg des NS-Regimes möglich war. Dazu gehört auch der Besuch des Dokumentationszentrums Obersalzberg, wo der Umgang mit der eigenen belasteten Vergangenheit und die Herausprägung einer spezifischen deutschen Erinnerungskultur thematisiert werden soll. Auch dient der Rückblick auf die NS-Diktatur dazu, die Seminarteilnehmer für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt zu sensibilisieren.

Vor Ort wird am Beispiel Münchens im Seminar der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität, technologischer Entwicklung und politischer Stabilität diskutiert. In diesem Kontext soll der Blick auch auf München als bedeutendes Wirtschaftszentrum am Beispiel ortsansässiger Unternehmen gerichtet werden, die international agieren und den Ruf der Stadt nachhaltig prägen. Bei einem Besuch der Bayerischen Staatskanzlei wird Bayerns Rolle innerhalb des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland thematisiert. Das Seminar steht jedem interessierten Bürger offen.