Seminar
in Kooperation mit der Bundeswehr für politisch interessierte Bürger:Innen in Warschau
07.-09.10.2025
Teilnahmebeitrag:
€ 590 (bei 14 – 17 TN)
Unterkunft:
ibis Warschau Centrum Warszawa, Al.Solidarnosci, Warszawa
Seminarleitung:
Florian Förster
Seminarziel:
Warschau ist die polnische Hauptstadt und hat durch den Kniefall von Willy Brandt eine besondere Bedeutung für Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Der Kniefall im Warschauer Ghetto gilt bis heute als ein besonderes Zeichen der Versöhnung von Deutschen und Polen. Polen und Deutschland waren Weggefährten in Bezug auf historische Ereignisse und der europäischen Werte. Polen hat besonders gelitten unter den Verbrechen der NS-Diktatur. Gerade in Bezug auf die Thematik 80zig Jahre nach dem zweiten Weltkrieg und der aktuellen Aktivierung des Weimarer Dreiecks ist diese Thematik interessant.
Im Seminar werden die Teilnehmer vor Ort in Warschau die wechselvolle Geschichte einer europäischen Hauptstadt kennenlernen. Neben dem zeitgenössischen Warschau wird auch die historische Bedeutung der Stadt thematisiert. Dazu gehört die Geschichte von Warschau als europäische Metropole. Die Jüdische Geschichte und das Leben der Juden in Europa wird angeschaut, da mit Warschau mit der Vernichtung der Juden durch das Warschauer Ghetto verbunden ist. Aktuell können die Teilnehmer erfahren, wie die deutsch-polnische Zusammenarbeit gestaltend auf Europa wirken kann.
Die am Seminarteilnehmenden erfahren aktuelles zur polnischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In Bezug auf die internationale Zusammenarbeit in der NATO werden vor Ort aktuelle Fragen der Verteidigung der Ostflanke erörtert. Die Teilnehmer bearbeiten das Thema: 80zig Jahre Ende des 2. Weltkrieges. Neben aktuellen Fragen werden somit auch Fragen der deutsch-polnischen Geschichte thematisiert. Der Aussöhnungsprozess nach dem Ende des Krieges, die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Weimarer Dreieck und das Selbstverständnis der polnischen Armee in der Sicherheitspolitik sind zentrale Themen Die Bedeutung Warschaus für Europa und die Internationale Politik werden ebenso betrachtet.
Das Seminar soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern und am Diskurs über Fragen deutsch-polnischer und damit europäischer Geschichte aktiv zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Ein multiperspektivischer Ansatz soll es ermöglichen, dass die deutschen Teilnehmer aktuelle Themen der polnisch-deutschen Politik reflektieren.
Dabei werden auch Fragen der aktuellen Verteidigungspolitik diskutiert.
Anmeldung und Kontakt:
asg-nord@asgpolbi.de
